Massentierhaltung

Die industrielle Massentierhaltung sorgt für grenzenloses Tierleid – Tag für Tag und in einem kaum vorstellbaren Maße. Die Haltungsbedingungen in der Massentierhaltung sind in der Regel durch zu wenig Platz, fehlende Beschäftigungsmöglichkeiten und qualvolle Praktiken (etwa das Schnabelkürzen bei Geflügel oder das betäubungslose Kastrieren bei Ferkeln) gekennzeichnet. Am Ende eines qualvollen Lebens erwartet die Tiere häufig ein enorm stressiger und ebenso qualvoller Transport ins Schlachthaus. Hier werden die Tiere im Akkord geschlachtet – in vielen Fällen ist die ausreichende Betäubung nicht gewährleistet.

 

Wir fordern ein generelles Umdenken im Umgang mit unseren „Nutztieren“ und eine deutliche Verbesserung der Haltungssysteme, bei der die Tiere mit dem nötigen Respekt behandelt werden. Hierbei müssen die Haltungssysteme den Bedürfnissen der Tiere angepasst werden und nicht umgekehrt die Tiere den Haltungsbedingungen der Agrarindustrie.

 

Unsere Hauptforderungen sind:

  • Schnabelkürzen z.B. bei Puten beenden.
  • Betäubungslose Kastration von Ferkeln verbieten.
  • Tiertransporte auf eine maximale Länge von 8 Stunden  begrenzen.
  • Tierhaltung auf Spaltenböden auf ein Minimum  beschränken.
  • Besatzdichte bei Puten und Masthühnern auf 24 kg/m2  begrenzen.

Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine


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